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Workshop über aktive und passive Sicherheit von Zweiradfahrzeugen an der JKU

Am 10 und 11. März 2016 fand an der JKU der „Workshop on Traffic Environment, Primary and Secondary Safety of Powered Two-wheeled Vehicles“ im Rahmen des EU Projekts  Safe2Wheelers statt.

Dieser Workshop ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen die im Rahmen eines COST Programms (European Cooperation in Science and Technology) stattfinden und über das Horizon 2020 Framework finanziert werden. Das erklärte Ziel dieser Events, ist es die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen internationalen Experten  aus universitärer und industrieller Forschung und Entwicklung anzuregen, um gemeinsam neue Möglichkeiten und Standards zur Verbesserung der Sicherheit von Zweiradfahrern zu erarbeiten.

Die Veranstaltung an der JKU wurde gemeinsam vom Safe2Wheelers Komitee und dem Institut für Design und Regelung mechatronischer System unter Leitung von Prof. del Re organisiert. Es nahmen 35 Forscher und Entwickler aus mehr als 15 Ländern auch außerhalb Europas teil.

Der Fokus der Veranstaltung war die aktive und passive Sicherheit von Zweiradfahrzeugen und zugehörige Aspekte. Aufgrund der interdisziplinären Natur des Themas wurde ein weites Spektrum an Themen behandelt, angefangen bei passiven Systemen, wie Protektoren und Schutzkleidung über aktive Systeme, wie Stabilitätsprogramme, bis hin zu Infrastrukturmaßnahmen und Unfallprävention. Natürlich erfordert diese Ausrichtung Expertisen in vielfältigen Bereichen, beginnend von Mechanik und Maschinenbau, über Materialwissenschaften, Regelungstechnik, Simulation und Infrastruktur, bis zur Psychologie und Medizin, was sich im Teilnehmerfeld wiederspiegelte. Die große Relevanz und Aktualität des Themas zeigte sich auch daran, dass Vertreter von namhaften Zweiradherstellern und der Zulieferindustrie am Workshop teilnahmen.

Der Großteil der Teilnehmer präsentierte im Rahmen des Workshops aktuelle Forschungsergebnisse und gab damit einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Highlights waren hierbei Vorträge über neuartige Materialien für Helme und Schutzkleidung, sowie neueste Fortschritte bei aktiven Sicherheitssystemen für Motorräder. Außerdem wurden nicht nur technische Gesichtspunkte behandelt, sondern auch psychologische Aspekte diskutiert, zum Beispiel die Akzeptanz der Sicherheitssysteme am Markt durch die Kunden.

Die Veranstaltung wurde von allen Teilnehmern als großer Erfolg und wichtiger Beitrag am Weg zur dauerhaften Verbesserung der Sicherheit von Zweiradfahren eingestuft. Ein weiteres Ziel, die aktive Zusammenarbeit der verschiedenen Forschungsgruppen wurde ebenfalls erfüllt, dies zeigte sich in dem regen Austausch zwischen den Vorträgen und anschließenden Diskussionen, sowie deren Fortführung beim gemeinsamen Abendevent.

Teilnehmer am internationalen Workshop zu aktiver und passiver Sicherheit von motorisierten Zweiradfahrzeugen

Teilnehmer am internationalen Workshop zu aktiver und passiver Sicherheit von motorisierten Zweiradfahrzeugen

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